Auftritt bei der Jubiläumsfeier "40 Jahre Frauenkreis am Vürfels" am 31.05.2015

Diesmal  hat unser illustrer Klangkörper zum Gemeindefest wirklich klare, unzweideutige Botschaften vermittelt:

 

Zunächst die Begrüßung auf kölsch, am Ende auch der Abschiedsgruß in der Sprache der deutschen Stadt, die als einzige eine eigene Sprache hat. Versteht doch jeder hier!

 

Schon schwieriger bei Tourdion,  einem französischen Trinklied aus der Zeit um 1530.

Aber was soll´s, die Aussage liefern  schließlich Tanz und Musik. Der Bass hat nie verstanden, warum Marie meinte: „Sieht irgendwie komisch aus!“ Nur weil die Männer bei abgewinkelt  nach oben gehaltenen Armen der Reihe nach die kleinen Finger verhaken und sanft hin und her schaukeln? Was soll denn daran komisch aussehen?

 

Deutlich mehr tänzerische Beschwingtheit  war bei This Calypso gefordert. Der reine Ausdruck eines lebensfrohen Musizierens aus dem Herzen der Karibik mit einfachem  englischem Text. Das haben wir drauf! Das kommt rüber! Ebenso eingängig wie der Scat Calypso, ein Calypso mit viel Percussion (Scat).

 

Dann die klare, vielfach wiederholte klangstarke Aussage: „We are the children!“  Versteht auch jeder. Na ja, ganz so jung……

 

Iris erstmalig mit eigenem Programm. Wieder deutliche Körpersprache: Hoch gereckter Arm wie Hermann auf dem Denkmalssockel. Da gibt es keine Konzentrationsschwäche, da strahlt schon Routine durch. Überzeugend. Das versteht nun wirklich jeder.

 

Schließlich von 1597 der Song der Text  und der Wunsch der Gemeinde: Come again.

 

Machen wir gerne.

 

 

Ökumenisches Gemeindefest in Kippekausen 14.09.2014

Ja, sowas ist mitreißend, so mögen wir unsere neue Chorleiterin: gefühlsstark, hier und da leidenschaftlich und doch mit gelegentlichen Ruhemomenten, mäandernd durch die Stufen der Lautstärken statt Soundeinheitsbrei. Und dazu das Klavierspiel! Fast zu schön für eine Chorbegleitung.

Nun ja, der Ex hat noch ein wenig gestützt mit der routinierten Weisheit des Gestrigen.

 

Allerdings die Bewegungen: Zwillingshaft war sie noch nicht, die Feinabstimmung  mit der Musik, dafür leicht verdeckt hinter dem Altar. 

 

Und lernen mussten wir diesmal tüchtig, das in Shakespeare – Englisch verfasste todessehnsüchtige Seufzen nach der Geliebten, die einfach nicht wiederkommt ebenso wie das anklagende Rufen nach Grünärmelchen, die ihrem Geliebten auch nicht so recht folgen will. Zu viel Text für wenig Story.

 

Bernd hat nach seinem Pfeifsolo diesmal  eine tolle Vorstellung als Saxofonist gegeben. Die Noten während des Spiels für Saxofon transponieren (war es jetzt eine kleine oder eine große Sechste?), das muss man erst mal bringen! Bravo!  Bleibt noch das Gesangssolo. Wir sind gespannt!

Konzert bei "Koziol" am 05.02.2014

Spätestens bei der vollen Soundentfaltung des Halleluja war klar, es stimmt nicht, das Gerücht, das einmal über den Chor verbreitet worden sein soll: Ihr singt besser als ihr klingt.

 

Und wie es geklungen hat, dieser Erfolgssong von Brinks, die dafür allerdings Leonhard-Cohens-Song als Steinbruch benutzt haben! Von Hans-Georg lampenfiebermaßgeschneidert gesetzt, arrangiert und virtuos am Klavier begleitet, hauptsächlich von Dominique solistisch präsentiert, passte der Song wie geschaffen - war er ja auch - als Übergang zum karnevalistischen Teil des Abends. Sicher ein Höhepunkt dieses vielleicht letzten großen Konzerts unter Leitung von H.G..

 

Überhaupt, unsere Dominique: Bewies wieder einmal rundum ihre Solistentauglichkeit. Überzeugendes Standing, Gespür für das Colorit der Musik in sich schnell verändernden Klanglandschaften, aber stets mit darstellerischer Restkühle.

Ist doch schön, so ohne Lampenfieber.

 

Noch ein Höhepunkt: Die launige Moderation von Michael. Entspannt wie ein Erdmännchen in der Mittagssonne brachte er Gag auf Gag an, ganz so, als wäre alles spontan. Der Lohn sorgfältiger Vorbereitung!

 

Da war auch unser treuester Fan Wolfgang in der ersten Reihe begeisertert!

 

Und sonst, na ja, einiges singen wir nun schon wirklich lange, Veedel zum Beispiel, oder Kriminaltango, so über 25 Jahre! Da darf man schon mal eine Träne im Auge haben, wenn es wohl das letzte Mal war.

Konzert "Lampenfieber vor dem Tod" mit Autor G. Paffrath 12.10.2013

Kein Klopfen, kein Husten, kein 1,2,3…, kein Guten Abend meine..,   mit Moderation lief diesmal nichts, kein einziges Wort, zum ersten Mal in all den Jahren. Warum auch? Die Sprache ist seine Domäne:

 

Günther Paffrath, unser alter Bekannter aus einem früheren Auftritt, Meister, in seinen subtilen Texten den fließenden Strom der konventionellen Hörerwartung unterlaufend, ein Großod der lokalen Kulturszene.

Ein einziger Kurzeinsatz in der allerletzten Durchlaufprobe kurz vor dem Konzert - „Diesmal bitte nur die beiden letzten Zeilen!“ – reicht ihm als Vorbereitung aus. Hinter ihm aufgestellt hören wir ihn zwar schlecht, beobachten aber umso besser ein gebanntes Publikum.

 

Im Publikum: Enkelchen I., 7 Jahre. Verfolgt das Geschehen da vorne mit großen Augen:

 

Den Einmarsch mit Lutz vorneweg, naja, Marsch geht schon anders. Dann das harmonische Bimbam, a cappella, wie Esti dal, nichts als Chor. Unser Gag: Nur Mundbewegungen statt Melodie.

I. springt hoch, lacht, hat sie noch nie gesehen.

Bei California dreaming   klingt alles gut zusammen, Klavier, Flöte und Gesang. Mit dem Liedchen weiß sie nichts Rechtes anzufangen, aber die Bewegungen! Der Mund bleibt offen beim Kriminaltango. Hat Marie sich wieder toll ausgedacht, die langen Schlenker beim Refrain, wobei die Begleitung schön nach altem Orgelregister klingt.

 

Schneller Wechsel in der Aufstellung: Es tut sich was, wieder Neues für I., wieder kein Gesang, stakkatoeske Lautmalerei, das Hochleistungsdirigat von H.G. perfekt, wir folgen fehlerlos, diesmal.

 

Bei Sinner you know leider nicht. Tausend Mal probiert…… Merkt ja keiner, oder?

 

Im zweiten Teil die Parade unserer Solisten:

            Marie mit Dominique als lustiges Duo vor dem Chor mit
            Wiedererkennungsqualität,       

            Sandras glockenhelles, durchdringendes, Löwen in der Savanne  
            weckendes  „Nan-ts’n gonyamaba Kithibaba“,

            Gabi sicher und routiniert schwedisch von der Empore,

            Astrid unbekümmert frisch beim Hallelujah.

            Und Edgar, unplugged, alleine, mit diesem schwierigen Song zu

            diesem schwierigen Thema mit verhalten glühender Leidenschaft.

 

Wer soll sich da noch langweilen? Da muss die Mama nicht für Ruhe sorgen!

 

Steinbreche und Schleswig

Innere Stimme: Steinbreche und Schleswig

Wer ist eigentlich Herr Goudhaire? Na klar, der hat doch die Steinbreche erbaut! Wussten wir auch nicht, vorher, vor unserem Auftritt aus Anlass der Dreihundertjahrfeier eben dieses Ereignisses. Ein wirklich schöner Auftritt: Stimmungsvoll, mit Landrat und Bürgermeister, mit Grußwort und dem Festredner und Seele der Veranstaltung, Hans– Peter Müller. Vorneweg , zwischendurch und am Ende mit Denkmalsenthüllung wir mit maßgeschneidertem Programm:  DDs Text vom Marmorstein und der unverwüstlichen Liebe (1965) passte, von Hans-Georg leicht verbessert und verbessert, ebenso exakt zum Anlass wie die Chorleiter - Variationen zu JSBs Per crucem als Intro zur Denkmalsenthüllung sowie das Buchstabenrätsel mit lebenden Buchstaben (Auflösung: natürlich Steinbreche!).

 

Man muss sich halt den Anlässen anpassen, und das mit Kreativität und Phantasie!

 

Beides war von H.G. in Schleswig noch dringender gefordert. Da befand sich unser Hobbychor im Programmablauf plötzlich inmitten einer Phalanx semiprofessioneller A-capella -Chöre.

 

Aber, man unterschätze da unseren Chorleiter nicht, wir hatten eine Alternative: den Farbtupfer; diesmal einen regelrechten Farbklecks. Die „Intrada“ war noch durchwachsen, ja, eigentlich richtig schlecht. Aber dann!

 

Gabis wunderschönes schwedisch sprachiges Solo als Gabriela, wie Farnblätter im warmen Morgenlicht entfaltet. Dazu Torstens   katzensamtpfotige Klavierbegleitung.

Wer andern eine Grube gräbt verblüffte schon durch Verzicht auf Musik, Fisches Nachtgesang noch mehr als mimisch untermalte Generalpause. Da kullerten Tränen und die Schleswiger standen mit den Holsteinern auf den Stühlen!

 

Wirklich verrückt, diese Südländer, wirklich voll rheinländisch und wenig fälisch. Das rheinisch – kölsche kam dann noch mit voller Kraft: Veedel, Viva Colonia und Michaels Paraderolle als Ralfs Mutter. Stimmungsfordende Bestätigung aller Vorurteile des Nordens, Michaels Moderation empfunden als Büttenrede.

 

Ein tolles Erlebnis für alle, danke den fleißigen Organisatoren!

 

Christian Morgenstern - Gnadenkirche 06.2011

 Tatsächlich schon unser fünfter gemeinsamer Auftritt mit den Literaten und schon der Ruf nach mehr! Man soll zwar das Publikum nicht mit Repetitionen quälen, aber solchen kommunalen Kulturgenossenschaften sinnlich ansprechender, ausgefeilter Wort – Ton - Dramaturgie wohnt doch Zukunftsfähiges inne.

 

Aber was heißt Wort – Ton? Mit "Fisches Nachtgesang" haben wir die Kunstform Mimical nach BG gebracht, glaube ich, auch wenn man sich dabei nicht gerade einer kollektiven Ekstase nähert, oder: Man kommt sich ganz schön blöd dabei vor!

 

Aber das tolle Publikum! Versteht eben was davon, versteht, wie Anspruch auch so künstlerisch transzendiert wird und reagiert punktgenau. Hier ganz anders als in Bonn.

 

Was sonst? Das Köpfewackeln beim Ping – Pong – Song leicht unsynchronisiert, ein Eckchen hier, ein Stolperchen da, aus der zweiten Reihe wohl besser zusehen als von vorne.

Insgesamt gute Aussichten für die Saison 2012.

Deutschlandfest in Bonn 02.10.2011

 H.G. startete das Dirigat zu Fisches Nachtgesang zwar mit ausholender Geste, aber die publikumsseitig erwartete Korrespondenz zwischen Chorleiter und Chor blieb aus, statt dessen zwanzig stumme Kussmünder im Altweibersommer. Haben wir doch gut hingekriegt, die Interpretation von Morgensterns inhaltsloser Zeichenkette, können wir so für den Gnadenkirchen – Auftritt stehen lassen, der Chorleiter wird mit der Realisierung seiner Idee zufrieden sein, ein Eckstein für das Programm.

 

Und sonst: heiß! Arme Gaby, liefert hitzegedrückt aber mit viel Herz eine feine Inter­pretation des methaphernhaltigen, lyrischen Karussellliedes vom Fortgang aus der DDR, ganz ohne dick aufgetragenes Vergangenheitspathos. Auch der lautmalerische Ping – Pong – Song mit Michaels Schnellsprechgesang war wieder so richtig schön.

 

Nur die Zuschauer – wie viele waren es denn endlich -?! Wohl keine fünfzig, bei der Masse Mensch im Bonner Zentrum eher ein Reinfall, und die Sch..... mit dem Handtaschendiebstahl auf offener Bühne , Tropfen von Wermut in den Grand Cru eines tollen Tages!

"Kleines Gemeindefest am Vürfels 18.06.2011

Ein schöner Abschluss der Auftrittssaison vor den Sommerferien, jetzt lächeln wir wieder, trotz Bewegung, auch in der ersten Reihe, die steilen Stirnfalten botoxisiert. Kein Bergischer Löwe, kein Bürgermeister, kein WoBo und kein wer weiß sonst wer auch noch von der Presse in der ersten Reihe, kein DOKU – Mitschnitt für die Ewigkeit. Ein netter launiger Text (Chorleiter) von Michael wie immer von vielen eigenen Lachern animierend rampenfrei rübergebracht. Rübergebracht an unser Heimpublikum in der Vürfelser Gemeinde.

 

Waren da nicht doch ein paar kleine Aussetzer? Vielleicht hier und da ein gar fein garniertes Textsalätchen? Egal, stört hier keinen, die nicht und uns nicht. So zwinkern uns die alten Zeiten an! Wenn das so weiter geht, machen wir auch wieder "Wer kütt der kütt" – Termine und Hutsingen.

Konzert Deutsche Einheit am 26.09.2010

Na also, es geht ja doch noch was. Wir nehmen sie einfach nicht so hin, die große Klage vom Zerfall der Institutionen und vom Desinteresse der Menschen an allem und jedem. Auch noch 2010 gilt die Volksweisheit: Nur das, was man teilt, kommt als persönliches Glück zurück.

 

Und geteilt haben wir auch diesmal eine Menge, untereinander und mit den 500 Zuhörern im Bergischen Löwen. Vielleicht haben wir hier ein Stück Basiskultur vorgeführt, gewachsen auf der Refrather Dorfebene, allerdings als ästhetisches Supplement dörflicher Krippenspiel – Mentalität durch laufende humoristische und ironische Brechung allzu gängiger Versatzstücke zum Thema.

 

Guter Wille reicht da natürlich nicht, ein Team, das gleichermaßen Fach­kenntnis und Führungsstärke verkörpert, das ein überzeugendes musikalisches Konzept verbindet mit Organisationstalent, Menschenführung und viel, manch­mal sehr viel langem Atem ist Voraussetzung. Glückwunsch für alle!

 

Und die Kritik?              Nächstes Mal!

Ökumenisches Gemeindefest am 20.06.2010

"Na, wie hat dir denn California dreaming diesmal gefallen?", fragt der langjährige Chorsänger den langjährigen Lampenfieber – Fan. "Gut, eigentlich wie immer in den letzten 20 Jahren!" die Antwort. Da zwinkert einen schon die Tradition an, dabei war die Besetzung für das Flötensolo bis zuletzt vakant, aber Therese Jaspers hat den Chor in souveräner Manier nach nur einmaliger kurzer gemeinsamer Probe am gleichen Tag aus dieser Verlegenheit gebracht. Sehr gekonnt!

 

Ebenso Till Scheu und Edgar Unger bei ihrem ersten Debüt als Gesangssolisten im Chor. Als e und fis, die Anfangstöne zu Als ich fortging erst einmal sicher und voller Volumen intoniert waren, entwickelte sich eine schöne Korrespondenz zwischen Solo und Chor. Von Aufregung keine Spur. Da warten, wie man den Chorleiter Hans Georg Jaspers kennt, auch in Zukunft noch einige Aufgaben auf die beiden. Sehr gut!

 

Könnte die Choreographin des Chors, die hier und jetzt namentlich nicht erwähnt werden muss, ihre Meinung zu den Bewegungsabläufen äußern, wäre ihr Statement zumindest durchwachsen, wie man so schön sagt. Diesmal lief nämlich diesmal wirklich nichts zusammen, was auch im Publikum nicht unbemerkt blieb! Sehr schlecht!

Gemeindefest am Vürfels 21.06.2009

Nein, eine Sorgenfalte war es wohl nicht, die sich da auf der Stirn von Marie zeigte, eher der Ausdruck gespannter Skepsis beim Anblick der von ihr eingeübten Choreographie, besonders bei den Männern ist der Tanzkurs ja meist schon ferne Vergangenheit. Diesmal mit Schritt und Doppelschritt und schräg nach vorn, Augen dabei strikt geradeaus ins Publikum!  

 

Vielfach geübt: Hut hoch, Hut runter, Hände bewegen, ruhig halten, immer an der richtigen Stelle natürlich. Das alles zum Helmut - Käutner - Lied  Wir machen Musik  (1942). 

Da müssen Sie schon manchmal lächeln, die treuen Begleiter des Chors, diesmal mit den ersten Vertretern der Enkelgeneration,  wenn sie ihre Leute da vorne ihr Bestes geben sehen wie schon so lange Jahre. Diesmal auf dem Gemeindefest  der ev. Kirche am Vürfels, dem Probenort des Chors. Ein Lächeln, ein Augenzwinkern, weiter geht´s. 

 

Bei  "Lullabay of Birdland" verlässt das Klavier die Rolle des braven Begleiters. Christian, unser Mann am Piano führt vor, wie Melodien als Rohmaterial im Jazz gestaltet werden können. Choreinsatz nach genau acht Takten, oder nach achteinhalb, so fasziniert von der virtuosen Spielfreude und Improvisation sind Dirigent und Chor, dass der Einsatz nicht pünktlich zu finden ist. Dafür umso konzentrierter und eindringlicher das „bam, bam, bam“, der stimmliche Glockenklang beim Yerushalajim , Spannung und Emotion mit Händen zu greifen, der hebräische Text durchdringend, schwierig, ein absolutes Lieblingsstück des Chores. 

 

Abschließend  „Concert Celebration“, ein Andrew Lloyd Webber – Medley. Leider diesmal ohne Orchester, dafür aber zum ersten Mal ganz nach lampenfieberart auswendig! Die einfache Melodieführung und der eingängige Text eröffnen Räume für eine weit ausgreifende Dynamik. Der Schlussakkord erklingt kraftvoll und überzeugt. Ob er auch stimmt, reine Nebensache

Gemeinschaftskonzert: Sing Swing Brass 28.03.2009

 Da war es, dieses Gänsehaut – Gefühl, als der wirklich furiose Schlussakkord des "Concert Celebration" von H.L Webber gegen 20.00 Uhr in der Kirche „Zum Frieden Gottes“ den greifbar sinnlichen Abschluss einer durch und durch gelungenen Aufführung markierte. Sichtlich außer Atem und noch in Resten von Bewegung winkt Andreas Hilner seine Rheinisch – Bergischen – Bläserphilharmoniker und die Chöre QuirlSingers (Susanne Rohland-Stahlke) und Lampenfieber (Hans-Georg Jaspers) ab. 

Gelungen, weil der Erfolgt des Auftritts im Rahmen von Hallo Great Britain vom Februar 08 wiederholt, und, jetzt politikfrei, vielleicht sogar getoppt werden konnte. 

 

Die Chöre:  QuirlSingers mit moderner Kirchenmusik, detailverliebt, ausgefeilt, sorgfältig, ernsthaft, genaue Beachtung von Raum – Klang – Wirkung. Lampenfieber in gewohnt lockerer Manier, mit Doppelschritt nach links und rechts, dabei Hut hoch, ein Lachen ins Publikum, 300 Zuhörer. 

 

Gemeinsam: Die Chöre mit Yerushalayim und der BohemianRhapsody, schwierig, emotional, letzteres mit überragendem Tenor – Solo. 

 

Das Orchester: Klassisches und Swing und Jazz, dazu Sinatra. Beeindruckende dynamische Zerklüftungen. 

 

Alle: Andrew Lloyd Webber – Medley mit starkem Schlussakkord. Beim "Land of Hope and Glory“ singen alle im Publikum mit. 

 

Herzlich applaudierte Basiskultur aus Bergisch Gladbach.